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Corona-Virus: Care-Pakete und sanitäre Anlagen für obdachlose Menschen

stadt Koeln LogoMehr Kapazitäten für Wohnraum, Sozialleistungen sind sichergestellt

Die Stadt Köln verteilt seit Dienstag, 24. März 2020, in Kooperation mit dem Unternehmen "In Via", sowie den Einrichtungen SKM Köln, SkF, OASE und der Initiative Bauen Wohnen Arbeiten täglich 365 Care-Pakete an obdachlose Menschen an sechs Standorten in Köln.

Eine Krise trifft die Schwächsten immer am Brutalsten

sagt Dr. Harald Rau, Beigeordneter für Soziales, Gesundheit, Umwelt und Wohnen der Stadt Köln.

Wir tun alles dafür, um unser gutes Hilfesystem aufrecht zu erhalten.

Dazu gehören auch sanitäre Anlagen.  

In Kooperation mit dem SKM, dem SKF und der Bahnhofsmission hat die Stadt Köln mobile sanitäre Anlagen am Breslauer Platz errichtet. In einem Badmobil können ab heute Duschen und Toiletten genutzt werden. Das Mobil ist zunächst bis zum 30. April 2020 täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet und wird von einem Sicherheitsdienst überwacht. Ein so genanntes "Cross-Urinal" steht vor der SKM-Kontakt-Beratungsstelle am Bahnhofsvorplatz zur Verfügung. Dieses ist dauerhaft nutzbar – auch außerhalb der Öffnungszeiten.  

Zudem bereitet sich die Stadt Köln kontinuierlich auf einen größeren Bedarf an Wohnraum vor. Dafür steht sie unter anderem in Verhandlungen mit etlichen Hotels, die im Zusammenhang mit der Corona-Krise ihren Betrieb schließen mussten. Die Ausweitung weiterer Kapazitäten ist in Köln kurzfristig möglich.   

Sozialleistungen sind sichergestellt  

Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren rechnet mit steigenden Antragszahlen bei der Unterhaltsvorschusskasse aufgrund steigender Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit. Außerdem stellt sich die Stadt in den nächsten Tagen auf ein verstärktes Aufkommen von Nachfragen und Anträgen im Bereich der ReSo-Hilfen von Personen ein, die nun vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Mitarbeiter der Dienststellen des Kölner Sozialamtes haben einen Notdienst eingerichtet und sind montags bis freitags über Telefon und per E-Mail erreichbar. Eine persönliche Kontaktaufnahme (nur nach telefonischer Terminabsprache) ist zwar bis auf das absolut Notwendige eingeschränkt, dennoch ist durch einen Notdienst sichergestellt, dass in unabweisbaren Fällen die Versorgung mit ggf. Bargeld erfolgen kann.

Zahlungen von Sozialleistungen wie Grundsicherung und Wohngeld stellen wir als Stadtverwaltung selbstverständlich sicher, betont Dr. Harald Rau.  

Bestehende Angebote für wohnungslose Menschen

Geöffnet sind (unter Berücksichtigung der Infektionsschutzmaßnahmen) folgende Einrichtungen:

Alle Kontakt- und Beratungsstellen, wie

Diakoniehaus Salierring

OASE Benedikt Labre e.V.

SKM "Rochus"

SKM "Am Bahnhof",

SkF- Notschlafstelle "Comeback",

Kontakt- und Beratungsstelle "Cafe Auszeit" für Frauen in der Innenstadt und "Café Auszeit – Zwei" in Meschenich  

Die Öffnungszeiten des SKM am Kölner konnten durch enge Abstimmung erweitert werden.

Das Angebot ist wochentags von 8.30 bis 19.45 Uhr und an den Wochenenden von 8.30 Uhr bis zum späten Nachmittag sichergestellt.

Gulliver: zur Zeit nur Hygieneangebote

Alle Notschlafstellen Johanneshaus, Annostraße

Humanitäre Hilfen, Vorgebirgstraße (mit Übernachtungsmöglichkeit)

Winterhilfe, Vorgebirgstraße (mit Übernachtungsmöglichkeit)

Substitutionsambulanz MEREAM

B.O.J.E. für Menschen bis 27 Jahre am Breslauer Platz-       

Ordnungsrechtliche Notaufnahmen: werden über die Rufbereitschaft der Fachstelle Wohnen des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren außerhalb der städtischen Dienstzeiten belegt.-       

Vringstreff (noch eingeschränktes Angebot): täglich erreichbar, Telefon- und- Online-Beratungen 

Bestehende Angebote für drogenabhängige Menschen 

Geöffnet sind (unter Berücksichtigung der Infektionsschutzmaßnahmen) folgende Einrichtungen:

Kontaktläden in Kalk und Meschenich (Vision)

Café Victoria (Drogenhilfe)

Kontaktstelle am Hbf, Dieselstraße (SKM)

BOJE-Bus (Auf Achse)

Café Mäc up, Café Auszeit 1, Café Auszeit 2 (SkF)

Drogenkonsumräume: Drogenkonsumraum am HBF und des mobilen Drogenhilfeangebotes am Cäcilienhof

Die Sprechstunden des Mobilen Medizinischen Dienstes des Gesundheitsamtes bleiben erhalten  

Der Betrieb aller Einrichtungen ist eingeschränkt und umfasst folgendes Angebot:  

Die regulären Öffnungszeiten aller Einrichtungen bleiben erhalten. Der persönliche Kontakt zwischen den Mitarbeitenden und den Besucherinnen und Besuchern muss jedoch deutlich reduziert werden. Der längere Aufenthalt mehrerer Besucherinnen und Besucher gleichzeitig ist leider nicht mehr möglich. Einzelkontakte und -beratungen, wie beispielsweise Betreutes Wohnen (BeWo), ambulante Begleitung und Kriseninterventionen werden – soweit möglich – aufsuchend unter Berücksichtigung der Hygiene-Maßnahmen fortgesetzt.

Die Erreichbarkeit von Mitarbeitenden ist während der Öffnungszeiten gegeben, vorzugsweise per Telefon und E-Mail. Postausgabe, sanitäre Anlagen (Toiletten, Duschen) sowie die Kleiderkammern bleiben zugänglich. Gegebenenfalls kommt es zu Wartezeiten, weil die Abläufe an die Erfordernisse des Infektionsschutzes angepasst werden müssen. Streetworker sind weiterhin unterwegs.

Quelle: Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Sabine Wotzlaw

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